Einladung zum Anarchistischen Café am 11. Juni – Thema G20 Gipfel

+++Einladung zum Anarchistischen Café +++Thema G20 Gipfel +++
Demo-Sanitäter Training entfällt leider aus Krankheitsgründen +++

Hallo ihr Lieben Menschen,
am heutigen Sonntag findet wieder unser _Anarchistisches Café …an der
Halitstrasse_ statt, von 15 bis 18 Uhr.

Anlässlich der Besetzung von „Unsere Villa“ sind wir diesmal mit
leckeren Café und Kuchen Ausnahmsweise in der Mönchebergstraße 42.

Anarchistische Utopien werden nicht auf Demonstrationen verwirklicht und
eingeführt werden, sie entstehen gerade in Kassel um die Ecke. Es macht
für uns deshalb Sinn euch hierher zum Café einzuladen.

Mehr Inspiration können wir uns vielleicht in einem Monat in Hamburg
holen. Um euch zu motivieren mit zu fahren
stellen wir das Cafe unter den Schwerpunkt der G20 Proteste.

kommt zahlreich zur Villa und Bringt noch Kuchen mit

Solidarische Grüße A und O

Solidarität mit der Hausbesetzung „Unsere Villa“ in Kassel

Wir, die Kasseler Gruppe Anarchistische Aktion und Organisierung  freuen uns über die Initiative von vielen Menschen aus Kassel die am 3. Juni einen neuen Freiraum geschaffen haben. Die ehemalige Villa Ruehl würde besetzt und ist jetzt Unsere Villa.

Die Universität Kassel hat das Gebäude über Jahre ungenutzt gelassen, gleichzeitig verliert kassel Freiräume. Die Stadt gehört nicht Behörden, Firmen und Institutionen sondern den Menschen die hier leben. In der Mönchebergstrasse 40 bis 42 können ab jetzt alle Menschen, die Interesse und Lust haben, einen selbstorganisierten Raum nutzen und mit Inhalten füllen. Kommt vorbei oder informiert euch im Netz. Wir von A & O solidarisieren uns mit diesem großartigen Engagement. Das Kassel hat gerade noch gefehlt ;-D

Freispruch für Aktivisten im Zusammenhang mit Tortenwurf auf Beatrix von Storch

Am Mittwoch den 17. Mai wurde im Prozess im Amtsgericht Kassel ein Aktivist vom Vorwurf des Hausfriedensbruchs freigesprochen. Keine*r der sechs Zeug*innen konnte den Aktivisten mit der Tat in Verbindung bringen. Vor allem die Zeug*innen der Bundespolizei die zwei Menschen nach der extrem vagen Beschreibung „dunkle Kleidung, linkes Spektrum“ am Bahnhof Wilhelmshöhe festnahmen, blamierten sich im Zeug*innenstand. Die Beschreibung ihrer „Fahndung“ und der Beschreibung ihrer Gründe, warum sie genau diese beiden Menschen festnahmen war sehr erheiternd, durch das verquere und klischeebeladene Bild welches sie von linken Aktivist*innen zeichneten (unordentliche Kleidung, bunte Schnürsenkel) und sie zur Repression bewog.

Daraufhin war selbst der Staatsanwalt nicht mehr in der Lage, die Anschuldigung aufrecht zu erhalten. Dem hatte weder der Verteidiger noch der Richter etwas hinzuzufügen.

Wir freuen uns über diesen Erfolg gegen Repression und hoffen, dass dieser Erfolg viele weitere Menschen ermutigt, im Kampf gegen die AfD nicht vor möglicher Repression zurück zu schrecken. Weiterhin möchten wir herausstellen, dass es sich wieder einmal als sinnvoll erwiesen hat, dass der Beschuldigte im Vorfeld dem Strafbefehl widersprach und über die ganze Zeit auf jegliche Aussagen verzichtet hat. Wie mensch in diesem Verfahren sehen konnte, basieren die Strafbefehle der Staatsanwaltschaft nicht immer auf einer guten Beweislage. Sie schicken diese erpresserischen Strafbefehle aber trotzdem raus, in der Hoffnung die Beschuldigten knicken ein, werden eingeschüchtert und finanziell belastet.

Es war schön, dass sich so viele Menschen solidarisch gezeigt, an dem Prozess teilgenommen und somit den Angeklagten unterstützt haben. Anna und Arthur halten weiterhin das Maul und kämpfen weiterhin gegen die rassistische und nationalistische AfD!

Zum Hintergrund: Am 28. Januar 2016 betritt ein als Clown verkleideter Aktivist der Gruppe Peng! aus Berlin die geheime Tagung der AfD-Bundesprogrammkommission im Kasseler Penta Hotel und wirft der Rassistin Beatrix von Storch eine Sahnetorte ins Gesicht. Die antifaschistische Intervention bekommt große mediale Aufmerksamkeit unter dem Schlagwort #TortalerKrieg. Nur wenige Stunden später hissen Aktivisten*innen auf dem Dach des Hotels ein Banner mit der Aufschrift „Rassismus tötet“ und die Gruppe A & O ruft zu einer spontanen Protestkundgebung vor dem Penta Hotel auf. Etliche Menschen folgen diesem Aufruf.

Gleichzeitig trifft ein großes Aufgebot der Polizei ein. Diese nehmen zwei Menschen in der Nähe des Bahnhofs Wilhelmshöhe fest. Einer der beiden Menschen muss im Anschluss an die Personalienkontrolle einige Stunden in Polizeigewahrsam verbringen. Der sichtlich überforderte Hotelmanager des Penta Hotels lässt aus Angst vor der Öffentlichkeit die AfD zwar von der Polizei aus dem Saal schmeißen, da die Politiker*innen sich weigern, freiwillig zu gehen. Er erstattet aber auch Anzeige wegen Hausfriedensbruch gegen die beiden Festgenommenen.

Wir solidarisieren uns auch mit der Aktivistin, der am 12. Juni in Kiel der Prozess gemacht wird wegen eines weiteren Tortenwurfs auf Beatrix von Storch!

Rüstungskonzern mit Panzersperren blockiert!

Pressemitteilung: Im nordhessischen Kassel wurde am Donnerstag-Morgen (11. Mai 2017) die Zufahrt zum Werksgelände des Rüstungskonzerns „Krauss-Maffei Wegmann“ KMW von Antimilitaristinnen und Antimilitaristen blockiert. Sie protestieren damit gegen Panzerexporte in alle Welt.

Eigentlich sind Panzersperren – so genannte „Tschechen-Igel“ – dazu da, um Panzer zu hindern in ein bestimmtes Gebiet vorzustoßen. Am Donnerstag wurden solche Sperren hingegen dazu verwendet um Panzer einzusperren: Genauer die des großen Rüstungsherstellers „Krauss-Maffei Wegmann“ im nordhessischen Kassel. „Der Panzerhersteller beliefert Despoten und Regime in der ganzen Welt mit seinen Waffen, das wollen wir verhindern“, erklärte Simon Kiebel von der „Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen“ (DFG-VK) zu der Aktion. Rund 20 Antimilitaristinnen und Antimilitaristen blockierten mit den selbstgebauten Panzersperren sowie mit Transparenten mehrere Stunden eine Einfahrt zur Produktionsstätte von „Krauss-Maffei Wegmann“ an der Wolfhager-Straße – für Fahrzeuge gab es kein Durchkommen. „Das Unternehmen ist durch seine Waffenexporte nach Katar oder auch an die Türkei mitverantwortlich für Krieg, Elend, Flucht und die Unterdrückung von Menschenrechten“, so Simon Kiebel. Er macht darauf aufmerksam, dass die „Leopard“-Panzer aus Kassel auch im Syrien-Konflikt zum Einsatz kommen, wo sie zeitweise dem „Islamischen Staat“ in die Hände gefallen sind. Man könne nie wissen, wer die Waffen am Ende nutze, so Kiebel.

Die Aktivistinnen und Aktivisten in Kassel kritisieren zudem, dass der deutsche Panzerbauer gerade mit dem französischen Rüstungskonzern „Nexter“ fusioniert: „Demnächst könnten Rüstungsexporte nicht mehr unter die sowieso schon laschen deutschen Rüstungsexportrichtlinien fallen, sondern über Frankreich abgewickelt werden“, so Emma Landauer von der Gruppe „Anarchistische Aktion und Organisierung“, die sich ebenfalls an der Blockade in Kassel beteiligte. Die Waffen von „Krauss-Maffei Wegmann“ könnten in Zukunft noch weitere Verbreitung finden.

Auch der lokale „Arbeitskreis Zivilklausel“, der sich gegen Militärforschung von „Krauss-Maffei“ an der Universität Kassel einsetzt, sowie die „linksjugend solid“ und Mitglieder des linken Motorrad-Clubs „Kuhle Wampe“ beteiligten sich an der mehrstündigen Blockade-Aktion. Zahlreiche Friedens- und Antimilitaristische-Gruppen aus der Stadt haben sich seit kurzem im neuen Bündnis „Kassel entrüsten!“ (www.kassel-entrüsten.de) zusammengefunden, um gemeinsam gegen die Rüstungsindustrie aktiv zu werden – neben „Krauss-Maffei“ beherbergt die Stadt auch eine Panzerfabrik des Rüstungsunternehmens „Rheinmetall“. Gegen das Unternehmen wird es nächste Woche am Standort in Unterlüß bei Celle eine Blockade geben. Auch in Kassel wurden weitere Proteste angekündigt.

Widerstand gegen G20 – Eine andere Welt ist möglich!

Widerstand gegen G20 – Eine andere Welt ist möglich!
Eine Geschichte der globalisierungskritischen Bewegung
Dienstag, 23.5., 20 Uhr, Kollektivcafé Kurbad

Am 7. und 8. Juli 2017 werden sich ein weiteres Mal die 20 weltweit wirtschaftlich mächtigsten Staaten durch ihre jeweilig ranghöchsten Repräsentant*innen zum G20-Gipfel in Hamburg versammeln. Vorgeschobenes Ziel der Akteur*innen ist es, die krisenhaften Probleme des Kapitalismus und der eigenen Politik zu lösen. Seien es die durch Kriege und wirtschaftliche Ausbeutung verursachte globale Fluchtbewegung, die Folgen der seit 2008 anhaltenden kapitalistischen Krise oder die Auswirkungen des Klimawandels sowie der Umweltzerstörung – uns ist klar, dass es nur eine Farce sein kann, wenn Institutionen staatlicher Herrschaft, begleitet und vermittelt durch Medienunternehmen, uns Strategien staatlichen Handelns gegen soziale und ökologische Probleme versprechen.

Erwartete und von der Polizei kontrollierte Protestformen können gegen die Zurschaustellung von Herrschaft im Rahmen des G20-Gipfels nur bedingter Ausdruck von Widerstand sein. Weil wir denken, dass Kapitalismus, Staatlichkeit und Herrschaft nicht auf symbolhaften Gipfelprotesten bekämpft werden, rufen wir dazu auf, Protestformen zu wählen, die eine dem demokratischen Staat und dem Kapitalismus unmissverständliche und nicht vereinnehmbare Ablehnung aufzeigen, und den Gipfel zum Scheitern bringen.

Auch Menschen aus Kassel möchten sich an der Organisierung gegen den G20-Gipfel beteiligen. Wir laden euch daher am 23. Mai ins Kollektivcafé Kurbad ein. Nach einem Vortrag zur Geschichte der globalisierungskritischen Bewegung, ihren Aktionsformen und Zielen, werden wir euch auf den neuesten Stand bringen, was bisher zu den Gipfelproteste in Hamburg geplant wurde. Zusammen wollen wir uns dann den noch offenen Fragen widmen, diese wenn möglich beantworten und uns solidarisch organisieren, um mit gemeinsamer Kraft und Zuversicht in Hamburg eine schönere
Gesellschaft zu erkämpfen!

Wir freuen uns auf euch!

Aufruf zu einem anarchistischen Block am 1. Mai in Kassel – Auf in die 4-Stunden-Liga!

Aufruf zu einem anarchistischen & antiautoritären Block auf der 1. Mai-Demo in Kassel – Auf in die 4-Stunden-Liga! Um 10 Uhr am Philipp-Scheidemann-Haus!

Vor 131 Jahren begannen Anarchist*innen damit, den 8-Stunden-Tag zu erkämpfen. Ihnen war klar, dass dies nicht die Revolution ist, sondern lediglich eine Minimalforderung war. Trotzdem gelang es ihnen damit, ein breites Bündnis aufzubauen und tausende von Menschen zum Protest zu mobilisieren – mit großem Erfolg, der aber auch starke Repression nach sich zog.

„Am 1.Mai streikten allein in Chicago 40.000 ArbeiterInnen für den 8-Stunden-Tag. 80.000 Menschen gingen für diese Forderung auf die Straße. Vor der McCormick-Landmaschinenfabrik kam es am 3. Mai zu einer Auseinandersetzung zwischen Streikenden und StreikbrecherInnen. Bei dem anschließenden Polizeieinsatz wurden mehrere ArbeiterInnen getötet und unzählige verletzt. Als Reaktion darauf riefen die AnarchistInnen für den folgenden Abend zu einer Protestkundgebung auf dem „Haymarket“ auf. Es versammelten sich über 2000 Menschen friedlich. Kurz vor der Auflösung der Kundgebung wurden die verbliebenen 300 DemonstrantInnen ohne erkennbaren Grund von 200 Polizisten angegriffen. Bei der folgenden Auseinandersetzung detonierte in den Reihen der Polizei eine Bombe.“

„Bereits in den frühen Morgenstunden des folgenden Tages begann die Polizei eine großangelegte Repressionswelle : es gab unzählige Hausdurchsuchungen, hunderte von Verhaftungen und Verhöre. Von Seiten der Staatsanwaltschaft gab es grünes Licht für Rechtsbrüche aller Art : ‚Machen sie erst die Razzien und schauen danach im Gesetz nach.‘ Die Polizei zögerte nicht, selbst angelegte Waffenlager aufzudecken und diese als Beweise für eine anarchistische Verschwörung zu benutzen. Begleitet und gerechtfertigt wurden diese Machenschaften von hetzerischen Zeitungsberichten, die große Teile der Chicagoer Presse verbreiteten. Von den unzähligen Verhafteten und auch Angeklagten wurden letzendlich acht bekannte und aktive Anarchisten des Mordes angeklagt: August Spieß, Samuel Fielden, Michael Schwab, Georg Engel, Adolf Fischer, Oskar Neebe, Louis Lingg und Albert R. Parsons, der sich aus Solidaritätzu Prozessbeginn freiwillig den Behörden stellte.“

August Spies aus Nordhessen sowie fünf weitere der Angeklagten wurden nach den Schauprozessen letztlich hingerichtet.

Dies ist kurze Zusammenfassung der Geschichte des 1. Mai und der Gründe, warum der 1. Mai ein anarchistischer Kampftag ist. Eine umfassende Geschichte findet ihr hier: https://www.anarchismus.at/geschichte-des-anarchismus/zum-1-mai/7184-der-1-mai-eine-anarchistische-annaeherung

Schon damals hatten die Anarchist*innen vor, nach dem 8-Stunden-Tag den 4-Stunden-Tag erkämpfen zu wollen. Wir schließen uns dieser Forderung an. Eine Forderung, die wir nicht an die Herrschenden richten, sondern an uns selbst und an alle, die mitmachen möchten. In einer befreiten Gesellschaft arbeitet jede*r nach ihren oder seinen Bedürfnissen und Fähigkeiten, selbstbestimmt, kollektiv, hierarchiefrei, sicher und sozial. Die heutige Arbeit im kapitalistischen System ist entfremdet, hierarchisch, fremdbestimmt, prekär, gefährlich, und oft sinnlos. Nur wenn wir Kapitalismus und Autorität gemeinsam zerschlagen, kommen wir dem Traum einer befreiten Gesellschaft näher.

Daher, liebe Menschen, schließt euch der 4-Stunden-Liga an! Herein in den anarchistischen Block auf der 1. Mai-Demo! Wir sehen uns um 10 Uhr vor dem Philipp-Scheidemann-Haus! Bringt revolutionäre antiautoritäre Banner und Fahnen mit! Lasst uns zeigen, dass es in Kassel viele Menschen gibt, die für eine befreite Gesellschaft kämpfen werden, und die weder auf die zahmen reformistischen Worthülsen der Gewerkschaften, noch auf die leeren Versprechungen der Parteien und auch nicht auf die Verblendung der autoritären Kommunist*innen hören!

Für den 4-Stunden-Tag, für die soziale Revolution! Es lebe die Anarchie!

Übrigens: Ab ca. 17 Uhr gehts ins Kollektivcafé Kurbad, denn dort gibt es einen Soli-Cocktail-Tresen von d.o.r.n. und der August Spies Foundation: Von Athen lernen heißt Solidarität organisieren!

PPS.: Für alle die keine Lust auf die DGB-Demo haben: In Halle versammeln sich hunderte militante Neonazis, denen es sich entschlossen in den Weg zu stellen gilt! Mehr Infos unter nicetobeatyou.tk

Hier eine Bildergalerie mit den Bannern vom letztjährigen anarchistischen Block auf der 1. Mai Demo:

Black Friday #4: Zapatismo Actual – 19. Mai 20 Uhr Café DesAsta

Aktuelles aus der zapatistischen Bewegung
Vortrag und Diskussion mit einer ehemaligen Menschenrechtsbeobachterin und Luz Kerkeling für B.A.S.T.A. Münster

Freitag, 19. Mai um 20 Uhr im Café DesAsta, Arnold-Bode-Straße 6

Es ist nicht notwendig, die Welt zu erobern, es reicht, sie neu zu erschaffen. Heute. Durch uns.

1994 erkämpften sich die Zapatist@s, eine Bevölkerungsgruppe im südmexikanischen Bundesland, ihre Ländereien zurück, die ihnen zuvor u.a. durch das NAFTA-Abkommen zwischen Mexiko, USA und Kanada genommen worden sind. Seitdem haben die Zapatist@s eine basisdemokratische Struktur aufgebaut, in der sie fernab vom Staat ihr Leben organisieren. Sie haben autonome Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen, Wohnräume und Arbeitsmöglichkeiten errichtet.
Weiterhin werden die Zapatist@s von den staatlichen Behörden nicht akzeptiert und werden von paramilitärischen Gruppen angegriffen. Dennoch gibt es weltweit Menschen,die mit den Zapatist@s solidarisch sind.

Darüber hinaus mithilfe der Menschenrechtsbeobachtung bei den Zapatist@s die Zahl der paramilitärischen Angriffe verringert werden. Eine ehemalige Menschenrechtsbeobachterin stellt zu Beginn der Veranstaltung kurz ihre Eindrücke dar.
Nach dieser kurzen Einführung stellt Luz Kerkeling die aktuellen Ereignissen bei den Indigenen und Zapatist@s vor. Es geht um die emanzipatorischen Autonomieprozesse und die Frage, welche Schwierigkeiten und Fortschritte es diesbezüglich gibt. Des Weiteren geht er der Frage nach, welche Vorschläge die Zapatist@s einbringen, um Menschen und Umwelt eine solidarisch-ökologische Perspektive zu bieten.

Darüber hinaus unterstützt die EZLN die parteilose Präsident*innenschaftskandidatur einer Frau des Indigenen Kongresses CNI. Hier gibt Luz Kerkeling einen Einblick in deren Diskurse. Des Weiteren stellt er Grundzüge des neu erschienen Buches der EZLN „Das kritische Denken angesichts der kapitalistischen Hydra“ vor. Daran anlehnend stellt sich die Frage, inwieweit die Debatten und Praktiken der Zapatist@s die außerparlamentarischen linken Organisationsprozesse in Europa und weltweit inspirieren könnten.

Der bereits vierte Teil unserer Veranstaltungsreihe der schwarzen Tresen, der Black Fridays.