Offenes Anarchistisches Treffen am 7. Januar

Liebe Menschen!

Vor einigen Wochen wurde in den USA ein neuer Präsident gewählt. Die Sorge vor Veränderungen war und ist auch hier groß.
Sorge vor Veränderung? Ist denn alles gut? Wir denken das nicht; und wollen dem – nicht erst seit Trump existierenden – autoritären und unterdrückenden Normalzustand solidarische Praktiken und Projekte entgegenstellen. Ebenso wichtig ist es uns, gemeinsam anti-autoritäre und emanzipatorische Theorien und Ideen zu verbreiten und zu vertiefen.

Um das zu ermöglichen, laden wir zu einem Offenen Treffen zum Thema Anarchismus am 7. Januar um 17 Uhr im FachBeschäft für Interaktion (FBI, Frankfurter Straße 60) ein. Es soll dabei nicht um Politgruppen gehen; viel eher wollen wir alle Menschen ungeachtet ihrer bisherigen Organisierung und ihrer Theoriefestigkeit ermutigen, sich zu organisieren und miteinander zu diskutieren. Es gibt viele Ideen für große und kleine Projekte in und um Kassel, die darauf warten, angegangen zu werden und so mit dem Aufbau einer solidarischen Gesellschaft bereits im unsolidarischen und hierarchischem Hier und Jetzt zu beginnen.

Unter anderem kann es bei diesem Treffen auch um den Aufruf zu „disruptJ20“ (http://www.disruptj20.org/) gehen. Dabei könnten z.B. Aktionen in Kassel oder Frankfurt geplant oder eine gemeinsame Fahrt zu einer Demo organisiert werden.

Wir gehen fest davon aus, dass jeder Mensch in jedem Moment Experte für sich ist, und dass ein Leben frei von Herrschaft heißt, für sich zu sorgen und das zu tun, was Mensch liebt. Was tatsächlich passiert, wird deshalb während des offenen Treffens davon abhängen, was die anwesenden Menschen gerade machen wollen und wie sie die gemeinsame Zeit nutzen möchten.

Das Treffen richtet sich an alle Menschen, die sich für libertäres Gedankengut, Herrschaftskritik und selbstorganisierte Projekte interessieren. In vorangegangenen Treffen wurden u.a. Themen wie Antimilitarismus, LGBTQIA und Antispeziesismus angerissen, bearbeitet und diskutiert.
Die Vorbereitungsgruppe hofft wieder auf ein spannendes und gemeinschaftliches Treffen und ist jetzt schon neugierig auf das, was passieren wird.

Wer sich vorab mit Kritik an Staat, Kapital und Herrschaft auseinandersetzen möchte, kann gerne mal in unsere Einführungsbroschüre „Jenseits von Staat und Kapital – Einführung in den Anarchismus“ schauen.

Die Veranstaltungen der Gruppe A & O verstehen sich als Freiräume für alle von Diskrimierung und Gewalt betroffenen Menschen, daher werden Aussagen, die gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit beinhalten, nicht toleriert.

Nicht nur ein Traum

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