Solidarität mit der Hausbesetzung „Unsere Villa“ in Kassel

Wir, die Kasseler Gruppe Anarchistische Aktion und Organisierung  freuen uns über die Initiative von vielen Menschen aus Kassel die am 3. Juni einen neuen Freiraum geschaffen haben. Die ehemalige Villa Ruehl würde besetzt und ist jetzt Unsere Villa.

Die Universität Kassel hat das Gebäude über Jahre ungenutzt gelassen, gleichzeitig verliert kassel Freiräume. Die Stadt gehört nicht Behörden, Firmen und Institutionen sondern den Menschen die hier leben. In der Mönchebergstrasse 40 bis 42 können ab jetzt alle Menschen, die Interesse und Lust haben, einen selbstorganisierten Raum nutzen und mit Inhalten füllen. Kommt vorbei oder informiert euch im Netz. Wir von A & O solidarisieren uns mit diesem großartigen Engagement. Das Kassel hat gerade noch gefehlt ;-D

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Freispruch für Aktivisten im Zusammenhang mit Tortenwurf auf Beatrix von Storch

Am Mittwoch den 17. Mai wurde im Prozess im Amtsgericht Kassel ein Aktivist vom Vorwurf des Hausfriedensbruchs freigesprochen. Keine*r der sechs Zeug*innen konnte den Aktivisten mit der Tat in Verbindung bringen. Vor allem die Zeug*innen der Bundespolizei die zwei Menschen nach der extrem vagen Beschreibung „dunkle Kleidung, linkes Spektrum“ am Bahnhof Wilhelmshöhe festnahmen, blamierten sich im Zeug*innenstand. Die Beschreibung ihrer „Fahndung“ und der Beschreibung ihrer Gründe, warum sie genau diese beiden Menschen festnahmen war sehr erheiternd, durch das verquere und klischeebeladene Bild welches sie von linken Aktivist*innen zeichneten (unordentliche Kleidung, bunte Schnürsenkel) und sie zur Repression bewog. Weiterlesen

Rüstungskonzern mit Panzersperren blockiert!

Pressemitteilung: Im nordhessischen Kassel wurde am Donnerstag-Morgen (11. Mai 2017) die Zufahrt zum Werksgelände des Rüstungskonzerns „Krauss-Maffei Wegmann“ KMW von Antimilitaristinnen und Antimilitaristen blockiert. Sie protestieren damit gegen Panzerexporte in alle Welt.

Eigentlich sind Panzersperren – so genannte „Tschechen-Igel“ – dazu da, um Panzer zu hindern in ein bestimmtes Gebiet vorzustoßen. Am Donnerstag wurden solche Sperren hingegen dazu verwendet um Panzer einzusperren: Genauer die des großen Rüstungsherstellers „Krauss-Maffei Wegmann“ im nordhessischen Kassel. „Der Panzerhersteller beliefert Despoten und Regime in der ganzen Welt mit seinen Waffen, das wollen wir verhindern“, erklärte Simon Kiebel von der „Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen“ (DFG-VK) zu der Aktion. Rund 20 Antimilitaristinnen und Antimilitaristen blockierten mit den selbstgebauten Panzersperren sowie mit Transparenten mehrere Stunden eine Einfahrt zur Produktionsstätte von „Krauss-Maffei Wegmann“ an der Wolfhager-Straße – für Fahrzeuge gab es kein Durchkommen. „Das Unternehmen ist durch seine Waffenexporte nach Katar oder auch an die Türkei mitverantwortlich für Krieg, Elend, Flucht und die Unterdrückung von Menschenrechten“, so Simon Kiebel. Er macht darauf aufmerksam, dass die „Leopard“-Panzer aus Kassel auch im Syrien-Konflikt zum Einsatz kommen, wo sie zeitweise dem „Islamischen Staat“ in die Hände gefallen sind. Man könne nie wissen, wer die Waffen am Ende nutze, so Kiebel. Weiterlesen

Widerstand gegen G20 – Eine andere Welt ist möglich!

Widerstand gegen G20 – Eine andere Welt ist möglich!
Eine Geschichte der globalisierungskritischen Bewegung
Dienstag, 23.5., 20 Uhr, Kollektivcafé Kurbad

Am 7. und 8. Juli 2017 werden sich ein weiteres Mal die 20 weltweit wirtschaftlich mächtigsten Staaten durch ihre jeweilig ranghöchsten Repräsentant*innen zum G20-Gipfel in Hamburg versammeln. Vorgeschobenes Ziel der Akteur*innen ist es, die krisenhaften Probleme des Kapitalismus und der eigenen Politik zu lösen. Seien es die durch Kriege und wirtschaftliche Ausbeutung verursachte globale Fluchtbewegung, die Folgen der seit 2008 anhaltenden kapitalistischen Krise oder die Auswirkungen des Klimawandels sowie der Umweltzerstörung – uns ist klar, dass es nur eine Farce sein kann, wenn Institutionen staatlicher Herrschaft, begleitet und vermittelt durch Medienunternehmen, uns Strategien staatlichen Handelns gegen soziale und ökologische Probleme versprechen. Weiterlesen

Aufruf zu einem anarchistischen Block am 1. Mai in Kassel – Auf in die 4-Stunden-Liga!

Aufruf zu einem anarchistischen & antiautoritären Block auf der 1. Mai-Demo in Kassel – Auf in die 4-Stunden-Liga! Um 10 Uhr am Philipp-Scheidemann-Haus!

Vor 131 Jahren begannen Anarchist*innen damit, den 8-Stunden-Tag zu erkämpfen. Ihnen war klar, dass dies nicht die Revolution ist, sondern lediglich eine Minimalforderung war. Trotzdem gelang es ihnen damit, ein breites Bündnis aufzubauen und tausende von Menschen zum Protest zu mobilisieren – mit großem Erfolg, der aber auch starke Repression nach sich zog. Weiterlesen

Tortenwurf auf die Rassistin Beatrix von Storch & Bannerdrop: Penta Hotel verfolgt Genossen – Verhandlung am 17. Mai

28. Februar 2016: Ein als Clown verkleideter Aktivist der Gruppe Peng! aus Berlin betritt die geheime Tagung der AfD-Bundesprogrammkommission im Kasseler Penta Hotel und wirft der Rassistin Beatrix von Storch eine Sahnetorte ins Gesicht. Die antifaschistische Intervention bekommt große mediale Aufmerksamkeit unter dem Schlagwort #TortalerKrieg. Nur wenige Stunden später hissen Aktivisten*innen auf dem Dach des Hotels ein Banner mit der Aufschrift „Rassismus tötet“ und die Gruppe A & O ruft zu einer spontanen Protestkundgebung vor dem Penta Hotel auf. Etliche Menschen folgen diesem Aufruf.

Gleichzeitig trifft ein großes Aufgebot der Polizei ein. Diese nehmen zwei Menschen in der Nähe des Bahnhofs Willhelmshöhe fest. Einer der beiden Menschen muss im Anschluss an die Personalienkontrolle einige Stunden in Polizeigewahrsam verbringen. Der sichtlich überforderte Hotelmanager des Penta Hotels lässt aus Angst vor der Öffentlichkeit die AfD zwar von der Polizei aus dem Saal schmeißen, da die Politiker*innen sich weigern, freiwillig zu gehen. Er erstattet aber auch Anzeige wegen Hausfriedensbruch gegen die beiden Festgenommenen. Weiterlesen

Protest gegen „Karriereberater“ der Bundeswehr an der Jabob Grimm Schule Kassel am 10.2.

Aktivist*innen der Kasseler Gruppe A & O – Anarchistische Aktion und Organisierung haben gemeinsam mit Aktivist*innen der DFG-VK und Freund*innen am Freitag den 10. Februar 2017 eine Protestkundgebung gegen den Besuch des Karriereberaters der Bundeswehr an der Jakob Grimm Schule Kassel abgehalten. Bereits um 7.15 Uhr fanden sich einige Aktivist*innen ein, um Luftballons aufzupusten und diese zu verteilen. Hauptsächlich wurden der Flyer „Bevor du unterschreibst“ der DFG-VK der gleichnamigen Kampagne verteilt. Die Aktion wurde auch auf Video festgehalten und auf Youtube hochgeladen. Weiterlesen