Infoveranstaltung: Gegenprotest „AfD“-Parteitag

„Anreise und Infoveranstaltung zu den Protesten gegen den AfD-Parteitag am 30.11 in Braunschweig“

Angesichts der gegenwärtigen Situation muss immer wieder betont
werden: Dass eine faschistische Partei wie die AfD in den Parlamenten sitzt, darf nicht normal bleiben! Dass sie in den Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen mit durchschnittlich 25% gewählt wurde, ist Ausdruck eines rassistischen und antisemitischen Normalzustands, der auf allen Ebenen zu bekämpfen ist!

Deshalb ist es für uns nur konsequent, den Bundesparteitag der AfD am 30.11. in Braunschweig zu stören. Wir wollen am 29.11. zusammen aus Kassel pünktlich zur NIKA- Vorabenddemo „Autoritäre Sehnsüchte begraben – Die befreite Gesellschaft erkämpfen!“ mit dem Zug anreisen.
Am Samstag gibt es die Möglichkeit, sich den Aktionen vom Bündnis ‚NoAfd‘- Braunschweig anzuschließen und anschließend als Teil des linksradikalen Blocks auf der Großdemonstration des Bündnis gegen Rechts mitzulaufen. Danach wollen wir zusammen zurück fahren.
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Am 26.11. findet eine Mobi- und Infoveranstaltung zu Anreise und
Demos bzw. Aktionen in Braunschweig statt: 19:00 Uhr im Kollektivcafé Kurbad (https://www.facebook.com/events/540772286487847/)

Das bietet auch die Möglichkeit, andere Leute kennenzulernen, die auch nach BS fahren, wenn du sonst alleine fahren würdest.

Für die Anreise treffen wir uns um am 29.11. um 15:30 vor dem Kassel Hbf. Wir fahren mit einem Quer- Durchs- Land bzw. Niedersachsenticket.
Wenn du erst später am Freitag anreisen kannst, melde dich unter
kassel_A@riseup.net oder komm zur Mobi- Veranstaltung am 26.11.,damit du nicht allein nachreisen musst.

Infos zu geplanten Aktionen und Demos, Aufrufe sowie einer
Schlafplatzbörse findest du unter noafdbs.noblogs.org

Infos zu weiteren Demos am 30.11. in Braunschweig unter
buendnisgegenrechts.net/aufruf-noafd/

Vortrag: Türkische faschistische Bewegungen und ihre Strukturen in Kassel

Kritische Orientierungswoche an der Uni Kassel

Türkische faschistische Bewegungen und ihre Strukturen in Kassel
Donnerstag//24.10.//18:00Uhr//ArnoldBodeStraße2,Raum0401

Der Vortrag gibt einen Einblick in die Strukturen der türkisch-faschistischen und islamistischen Szene in Kassel. Der erste Teil des Vortrags behandelt die ideologische Basis der verschiedenen Organisationen, die den Grauen Wölfen zugerechnet werden (ADÜTDF, ATIB, ATB) und zwei weiterer Vereine, die ideologisch ähnliche Konzepte vertreten (IGMG, DITIB). Anschließend werden die Umtriebe der Verbände in Kassel in den Fokus genommen.

 

Gemeinsam gegen rechten Terror

Demonstration am 22. Juni 2019, 14 Uhr, Opernplatz Kassel

Am 02.06.19 wurde Walter Lübcke, Regierungspräsident in Kassel, in Wolfhagen ermordet. Vermutlich, weil er sich 2015 für die Rechte von Geflüchteten einsetzte. Dafür erhielt er Anfeindungen, Hasskommentare im Internet und Morddrohungen. Die Bundesanwaltschaft geht mittlerweile von einem rechtspolitischen Motiv der Tat aus und hält den festgenommenen Neonazi Stephan E., der möglicherweise nicht allein agierte, für dringend tatverdächtig.

Seit 14 Jahren lebte der Tatverdächtige Stephan E. im Kasseler Forstfeld und ist seit einem noch längeren Zeitraum polizeibekannt in der gewaltbereiten Neonazi-Szene aktiv. Er wurde bereits wegen eines versuchten Rohrbombenanschlags auf eine Geflüchtetenunterkunft und eines Angriffs auf eine Gewerkschaftsdemonstration in Dortmund verurteilt. Zudem unterhielt er Verbindungen zur internationalen Terrorgruppe „Combat 18“, sein Name fiel im NSU-Untersuchungsausschuss. Aber Stephan E. ist nur einer unter Vielen. Bundesweit sind mindestens 467 verurteilte Rechtsextreme untergetaucht.

Das Gefahrenpotential von rechtem Terror darf nicht länger verharmlost werden! Weiterlesen

A-Radio Kassel 29.12.: Sondersendung „Rechtsextreme & neonazistische Strukturen & Personen in Kassel und Umgebung

Liebe Menschen,

der Rechtsruck und die autoritäre Formierung hierzulande und in vielen Teilen der Welt befeuern rechtextreme und neofaschistische Organisierung und Aktionismus. Wenn wir die befreite Gesellschaft erkämpfen wollen, müssen wir zwangsläufig diese Feind*innen der Freiheit bekämpfen und ihren Aktionsradius einschränken, nicht zuletzt zum Schutze der von ihnen bedrohten Bevölkerungsteile und des antifaschistischen Selbstschutzes. Doch damit dies gelingt benötigen benötigen wir Wissen über die Strukturen: Wer sind die Akteure in Kassel und Umland? Welche Gruppierungen gibt es? Wie sind die Querverbindungen und welche Gefahr geht von ihnen aus?

Zu Gast im Studio hatten wir daher zwei Menschen von einem antifaschistischen Recherche-Zusammenhang, Theresa und Paula. Sie geben im Interview einen groben Überblick über die rechtsextremen Gruppierungen in Kassel.

In der vorerst letzten Sendung des anarchistischen Radios Kassel im Format lili – libertäre Informationen lokaler Initiativen sendeten wir am 29. Dezember um 20 Uhr diese Sondersendung, wie gewohnt im Freien Radio Kassel ,wie immer unterlegt mit libertärer und antifaschistischer Musik. Die Sendung findet ihr nun auch dauerhaft unter diesem Link auf Soundcloud: https://soundcloud.com/user-933072496/anarchistisches-radio-kassel-lili-29-dezember-2018-antifa-recherche

In Zukunft wird es von uns ca. vier Mal im Jahr gut vorbereitete Podcasts zu verschiedenen thematischen Schwerpunkten geben, stay tuned!

Solidarität statt Hetze – Der AfD am 17.9. entgegentreten

Montag 17.9. in Kassel: Solidarität statt Hetze – Protest gegen den AfD-Wahlkampf! Kommt um 17 Uhr zur Haltestelle Friedrichsstraße gegenüber dem Opernplatz, um Nationalismus, Rassismus und Faschismus entgegenzutreten und den Wahlkampf der AfD zum Desaster zu machen!
Hier der Aufruf des Bündnisses gegen Rechts, welche die Kundgebung angemeldet hat. Es wird auch einen kurzen Beitrag der A & O – Anarchistische Aktion und Organisierung geben! Weiterlesen

Solidarität mit Charlottesville aus Kassel – Rest in Power Heather Heyes

Original-Text (engl.) und weitere Informationen unter: https://itsgoingdown.org/guide-to-solidarity-actions-charlottesville-around-world/

Ein amerikanischer Faschist hat am Samstag, 12. August, eine Person getötet und zahlreiche weitere Menschen verletzt. Er fuhr mit einem Auto in eine Menge von Antirassist*innen, die in Charlottesville (Virginia, USA) demonstrierten. Wir rufen zu Solidaritätsaktionen im ganzen Land auf, um auf diese Tat zu antworten.

Wenn wir es zulassen, dass Rechte und Neonazis sich in unserer Gesellschaft organisieren, wird das fatale Folgen haben. Charlottesville ist nur der Anfang. Wenn die Rechten mit Mord davon kommen, wird niemand von uns mehr sicher sein. Wir müssen uns erheben gegen weiße Rassist*innen, wir müssen diese Fanatiker*innen aufhalten und vertreiben – jedes Mal, wenn sie versuchen, sich zu organiseren. Wenn wir das nicht tun, werden sie noch mehr Menschen umbringen.

Auch du bist ihr Ziel. Sie nehmen people of color, Frauen, Muslim*innen, Jüd*innen, LGBTI-Personen, Migrant*innen, Linksradikale, Liberale und alle anderen, die nicht mit ihnen übereinstimmen, ins Visier – und das nicht nur mit Worten, sondern mit Gewalt. Ermutigt durch die Wahl von Donald Trump, haben die Rechten und Faschist*innen schon Antira-Aktivist*innen in Minneapolis und Seattle beschossen und verwundet. Sie haben Passant*innen in Portland erstochen, weil sie gegen Islamophobie aktiv geworden sind. Und sie haben Hass und Zwietracht im ganzen Land gesät. Wir betrügen unsere Freund*innen und Nachbar*innen, wenn wir jetzt kein Zeichen setzen!

Die Polizei wird uns nicht schützen. Jedes Jahr ermorden Nazis Tausende von Menschen in diesem Land, sie unterwandern und attackieren unsere Demonstrationen gegen den rechten Terror. Wir müssen uns organisieren, um uns zu verteidigen!

Quelle: „It’s Going Down“ ist ein digitales Community Center von anarchistischen, antifaschistischen, autonomen antikapitalistischen und antikolonialen Bewegungen. Ziel ist es, eine stabile Plattform anzubieten, um revolutionäre Theorien und Aktionen zu veröffentlichen und zu unterstützen.

Aktivist*innen aus Kassel mit Soli-Bannern „Lasst unsere Trauer und Wut zu Widerstand werden! Faschismus zerschlagen! Solidarität mit den Charlesville Defenders!“ & „Rest in Power Heather Heyes“

Eines der Opfer des weißen Faschistischen Terroristen: Heather Heyes

 

Freispruch für Aktivisten im Zusammenhang mit Tortenwurf auf Beatrix von Storch

Am Mittwoch den 17. Mai wurde im Prozess im Amtsgericht Kassel ein Aktivist vom Vorwurf des Hausfriedensbruchs freigesprochen. Keine*r der sechs Zeug*innen konnte den Aktivisten mit der Tat in Verbindung bringen. Vor allem die Zeug*innen der Bundespolizei die zwei Menschen nach der extrem vagen Beschreibung „dunkle Kleidung, linkes Spektrum“ am Bahnhof Wilhelmshöhe festnahmen, blamierten sich im Zeug*innenstand. Die Beschreibung ihrer „Fahndung“ und der Beschreibung ihrer Gründe, warum sie genau diese beiden Menschen festnahmen war sehr erheiternd, durch das verquere und klischeebeladene Bild welches sie von linken Aktivist*innen zeichneten (unordentliche Kleidung, bunte Schnürsenkel) und sie zur Repression bewog. Weiterlesen