Tortenwurf auf die Rassistin Beatrix von Storch & Bannerdrop: Penta Hotel verfolgt Genossen – Verhandlung am 17. Mai

28. Februar 2016: Ein als Clown verkleideter Aktivist der Gruppe Peng! aus Berlin betritt die geheime Tagung der AfD-Bundesprogrammkommission im Kasseler Penta Hotel und wirft der Rassistin Beatrix von Storch eine Sahnetorte ins Gesicht. Die antifaschistische Intervention bekommt große mediale Aufmerksamkeit unter dem Schlagwort #TortalerKrieg. Nur wenige Stunden später hissen Aktivisten*innen auf dem Dach des Hotels ein Banner mit der Aufschrift „Rassismus tötet“ und die Gruppe A & O ruft zu einer spontanen Protestkundgebung vor dem Penta Hotel auf. Etliche Menschen folgen diesem Aufruf.

Gleichzeitig trifft ein großes Aufgebot der Polizei ein. Diese nehmen zwei Menschen in der Nähe des Bahnhofs Willhelmshöhe fest. Einer der beiden Menschen muss im Anschluss an die Personalienkontrolle einige Stunden in Polizeigewahrsam verbringen. Der sichtlich überforderte Hotelmanager des Penta Hotels lässt aus Angst vor der Öffentlichkeit die AfD zwar von der Polizei aus dem Saal schmeißen, da die Politiker*innen sich weigern, freiwillig zu gehen. Er erstattet aber auch Anzeige wegen Hausfriedensbruch gegen die beiden Festgenommenen. Weiterlesen

Kein friedlicher Übergang – #DisruptJ20 – No Peaceful Transition

See below for an English version.

Die Anarchistische Aktion & Organisierung aus Kassel solidarisiert sich mit den Protesten gegen die heutige Amtseinführung von Donald Trump. Unsere Gedanken sind bei all denen, die sich dem rassistischen, sexistischen und kapitalistischen Gedankengut entgegenstellen, welches seit dem Wahlkampf in den USA an Boden gewinnt.

Unsere Antwort darauf lautet: Egal wen ihr wählt, wir bleiben unregierbar! Weiterlesen

Demonstration: My Body – My Choice!

19.11.16 * 13:00 Uhr * Lyceumsplatz/Wolfsschlucht * Kassel

(english version below)

Am 19.11.2016 veranstaltet das Treffen Christlicher Lebensrecht-Gruppen (TCLG), ein Netzwerk christlich-fundamentalistischer Initiativen, Beratungsstellen und Gruppen, das „Lebensrecht-Forum“. Diese Veranstaltung findet zwei mal jährlich im Friedenshof in Kassel statt und dient deren Vernetzung und Weiterbildung.

Die vermeintlichen LebensschützerInnen vertreten ein extrem reaktionäres Weltbild: Sie propagieren die heterosexuelle Kleinfamilie, in der Frauen* die ¨natürliche¨ und ¨gottgegebene¨ Aufgabe haben, Mutter zu sein. Sie werden als lebensschenkendes Objekt stilisiert und damit auf eine Gebärfunktion reduziert. Schwangeren Menschen* wird das Recht auf Selbstbestimmung abgesprochen, indem Abtreibung als Mord dargestellt wird. Zusätzlich zu diesen sexistischen, homo- und trans*feindlichen Positionen wird immer wieder ein völkisches und nationalistisches Selbstverständnis vertreten. Weiterlesen

Kassel, 24.9.: Neonazis bedrohen und verfolgen Genoss*innen

Liebe Menschen,

wir dokumentieren hier einen Hinweis, die uns übermittelt wurde, und uns wütend und traurig macht. Am Abend des 24. September bedrohten und verfolgten Neofaschist*innen mehrere Genoss*innen in Kassel. Wer kennt die hier beschriebenen Personen? Zu welcher Gruppierung sind die hier beschriebenen Personen zuzuordnen?

Am 24.09.16 stiegen gegen halb acht drei links orientierte Personen an der Haltestelle Heinrich Heine Straße in Kassel in die Straßenbahn Nummer 5 kommend aus Baunatal Richtung Stadt ein. Dort trafen sie auf drei (zwei Typen, eine Frau) offensichtlich rechte Personen, die bereits in der Bahn saßen. Es handelte sich um einen korpulenteren Typ (locker 120 Kg) mit einem „schwarze Sonne“ Tattoo auf dem linken Unterarm und einem „88“ Tattoo auf dem linken Schienbein. Er hatte ein dunkelblaues T-Shirt mit dem Aufdruck „Hardcore is more than music“ vorne und „Good night left side“ hinten, sowie eine abgeschnitte Camouflage Hose an. Des Weiteren trug er eine rote Cap. Der andere Typ war eher schmächtig, hatte eine grau/grüne Thor Steinar Jacke an und seine Haare waren mit Gel zu einer Igelfrisur gestylt. Die Frau (zwischen 18 und 25 Jahre) hatte einen grauen Hoodie und eine schwarze Leggings an. Ihre Schminke war verschmiert und sie hatte blonde lange Haare. In der Bahn wurden die drei linken Personen bedrängt und bis zum Lokal „Aladin“ am Rathaus verfolgt. Dabei riefen sie, vor allem die Frau, mehrmals Sprüche wie „Uff die Fresse“. Als die bedrängten Personen im Lokal angekommen waren, gab der Tätowierte mit Handbewegungen zu verstehen, dass sie wieder rauskommen sollten. Die Frau blieb vor dem Lokal stehen, folgte ihren Leuten erst als diese sie riefen. Die Rechten blieben auf der anderen Straßenseite (auf der Seite vom Nighttime) stehen und beobachteten die drei Personen im Lokal. Nach einiger Zeit entfernten sie sich.
Passt auf euch auf, haltet die Augen offen, vernetzt euch und bildet Banden!

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