Mobivideo: Block War – 8.9. – Rüstungsindustrie Kassel stören!

BLOCK WAR – Rüstungsindustrie friedlich stören – 08.09.17 Kassel

07.09. Vorabendtreffen
08.09. AKTION

Jede Menge Menschen werden am Freitag, 08.09.2017 die Tore des Panzerbauers „Krauss-Maffei Wegmann“ blockieren. Lebendige Körper stören gewaltfrei den täglich-tödlichen Betrieb der Rüstungsmaschinerie – ab 13 Uhr in der Wolfhager Straße 28-38.

MOBI-VIDEO: BLOCK WAR – 8.9. RÜSTUNGSINDUSTRIE KASSEL STÖREN

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Die documenta14 macht auf das Leid durch Waffengewalt aufmerksam. Wenige Meter daneben produziert die Kasseler Rüstungsindustrie stillschweigend Kriegswaffen in Serie und verkauft sie in die ganze Welt. Krauss-Maffei Wegman, Rheinmetall und Project-System & Management sind in Kassel ansässige Firmen. Panzer aus Kassel wurden in Syrien von der Terrormiliz IS erbeutet und rasten beim Putschversuch in der Türkei in Demonstrationen. In der Türkei will Rheinmetall gleich eine ganze Panzerfabrik bauen. Wir nehmen es nicht länger tatenlos hin, dass Panzer aus unserer Stadt rollen und Menschen vieler Länder bedrohen, verletzen und töten! Fluchtursachen abschaffen beginnt vor der eigenen Haustür.
Mit unserer Aktion zivilen Ungehorsams widersetzen wir uns der skrupellosen Profitgier der Rüstungskonzerne und den verantwortungslosen Exportgenehmigungen der Bundesregierung. Kommt am 08.09. mit, seid ungehorsam und lasst uns gemeinsam ein unübersehbares Signal aus Kassel senden – Für Abrüstung und Frieden!

Infos unter block-war.blogspot.de
07.09. 19 Uhr Vorabendtreffen im Infoladen, Holländische Str. 88
08.09. 12:45 Uhr (!) Sammelpunkt vor dem Glaskasten
Holländischer Platz / Kurt-Wolters-Str. 3

DIE FORDERUNGEN:
1. Waffen- und Munitionsexporte per Gesetz verbieten
2. Rüstungsindustrie auf zivile Produktion umstellen (Konversion)
3. 2% aller Staatsausgaben für zivile Konfliktbearbeitung
statt 2% für den Verteidigungshaushalt

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Offenes Aktionstraining für zivilen Ungehorsam 29.7. 12-18h Nordstadtpark

Erfolgreich gegen Unrecht widersetzen – dazu brauchen wir außer Entschlossenheit vor allem Wissen über Techniken und Strategien des Protests. Ziviler Ungehorsam bietet uns vielfältigste Formen um gewaltfrei zum Ziel zu kommen. Direkte Aktionen kleiner aber gut organisierter Gruppen können unter Umständen wirkungsvoller sein und mehr Aufmerksamkeit erzeugen als eine Demonstration mit tausenden von Menschen. Sitzblockaden und das Durchfließen von Hindernissen sind dabei nur zwei von vielen Möglichkeiten. Wenn du Lust hast dich über neue Aktionsformen auszutauschen oder sie selbst auszuprobieren komm am

SAMSTAG, 29. JULI VON 12 BIS 18 UHR IN DEN NORDSTADTPARK IN KASSEL (BEI SCHLECHTEM WETTER WIRD ES EINE ORTSNAHE AUSWEICHMÖGLICHKEIT GEBEN!). Weiterlesen

Rüstungskonzern mit Panzersperren blockiert!

Pressemitteilung: Im nordhessischen Kassel wurde am Donnerstag-Morgen (11. Mai 2017) die Zufahrt zum Werksgelände des Rüstungskonzerns „Krauss-Maffei Wegmann“ KMW von Antimilitaristinnen und Antimilitaristen blockiert. Sie protestieren damit gegen Panzerexporte in alle Welt.

Eigentlich sind Panzersperren – so genannte „Tschechen-Igel“ – dazu da, um Panzer zu hindern in ein bestimmtes Gebiet vorzustoßen. Am Donnerstag wurden solche Sperren hingegen dazu verwendet um Panzer einzusperren: Genauer die des großen Rüstungsherstellers „Krauss-Maffei Wegmann“ im nordhessischen Kassel. „Der Panzerhersteller beliefert Despoten und Regime in der ganzen Welt mit seinen Waffen, das wollen wir verhindern“, erklärte Simon Kiebel von der „Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen“ (DFG-VK) zu der Aktion. Rund 20 Antimilitaristinnen und Antimilitaristen blockierten mit den selbstgebauten Panzersperren sowie mit Transparenten mehrere Stunden eine Einfahrt zur Produktionsstätte von „Krauss-Maffei Wegmann“ an der Wolfhager-Straße – für Fahrzeuge gab es kein Durchkommen. „Das Unternehmen ist durch seine Waffenexporte nach Katar oder auch an die Türkei mitverantwortlich für Krieg, Elend, Flucht und die Unterdrückung von Menschenrechten“, so Simon Kiebel. Er macht darauf aufmerksam, dass die „Leopard“-Panzer aus Kassel auch im Syrien-Konflikt zum Einsatz kommen, wo sie zeitweise dem „Islamischen Staat“ in die Hände gefallen sind. Man könne nie wissen, wer die Waffen am Ende nutze, so Kiebel. Weiterlesen

Protest gegen „Karriereberater“ der Bundeswehr an der Jabob Grimm Schule Kassel am 10.2.

Aktivist*innen der Kasseler Gruppe A & O – Anarchistische Aktion und Organisierung haben gemeinsam mit Aktivist*innen der DFG-VK und Freund*innen am Freitag den 10. Februar 2017 eine Protestkundgebung gegen den Besuch des Karriereberaters der Bundeswehr an der Jakob Grimm Schule Kassel abgehalten. Bereits um 7.15 Uhr fanden sich einige Aktivist*innen ein, um Luftballons aufzupusten und diese zu verteilen. Hauptsächlich wurden der Flyer „Bevor du unterschreibst“ der DFG-VK der gleichnamigen Kampagne verteilt. Die Aktion wurde auch auf Video festgehalten und auf Youtube hochgeladen. Weiterlesen

A-Radio Kassel – Gruppe A & O im Interview – LiLi im Freien Radio auf 105,8 – 3.12. um 20 Uhr!

Am Samstag den 3. Dezember um 20 Uhr ist erstmals die Gruppe A & O in der wöchentlichen Sendung LiLi – Libertäre Information lokaler Initiativen im Freien Radio Kassel zu Gast, zu hören auf Frequenz 105,8! Die Wiederholung läuft am Sonntag um 12 Uhr mittags für alle, die die Sendung am Samstag Abend verpassen!

In der Sendung stellt Moderatorin Diva wöchentlich aktuelle Veranstaltungen und Inhalte libertärer Initiativen in und um Kassel vor, dazu gibt es viel Musik anti-autoritärer, libertärer und anarchistischer Bands und Künstler*innen. So sind dort auch viele Inhalte ihrer Gruppe, der qrew, zu finden, mit welcher die A & O in Bündnissen gemeinsam organisiert ist.

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War starts here! Black Fridays zum Thema Antimilitarismus am 25.11. & 2.12.!

War starts here …

Häufig entsteht der Eindruck, dass militärische Konflikte ausschließlich eine Folge von regionalen Spannungen, von machtbesessenen Diktator*innen, von religiösen Rivalitäten oder mangelnder Demokratisierung sind. Doch Kriege, die in anderen Teilen der Welt ausgefochten werden, sind Teil eines globalen Herrschaftssystem. In den meisten Fällen stehen sie in Zusammenhang mit Interessen des globalen Nordens; sei es, weil den Menschen im Namen des Freihandels die Existenzgrundlagen geraubt wurden, weil wichtige Ressourcen weiterhin zur Verfügung stehen sollen oder eine bestimmte Regierung an die Macht kommen soll.

Militarismus ist ein notwendiger Bestandteil von Staats- und Wirtschaftsmacht, denn nationale wie internationale Herrschaftsstrukturen können nur mit Gewalt aufrechterhalten werden. Davon profitiert auch die deutsche Rüstungsindustrie. Die Bundesrepublik gehört weltweit zu den größten Rüstungsexporteuren und liefert als solcher z.B. auch Waffen an Saudi-Arabien, das seinen Nachbarländern mit diesen Waffen hilft, Protestbewegungen gewaltsam zu bekämpfen.

… let’s end it here.

Als Anarchist*innen möchten wir Herrschaftsstrukturen sichtbar machen und abbauen. Unsere nächsten Black Fridays widmen wir dem Thema Antimilitarismus, um zum einen die Bedeutung der deutschen Rüstungsindustrie beleuchten und zum anderen auf erfolgreiche Formen des Widerstands aufmerksam zu machen.

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