HEUTE (14.9.) 18:00 Uhr #HambiBleibt Asamblea auf dem Königsplatz

Die Räumung des Hambacher Forsts im Rheinischen Braunkohlerevier hat begonnen. Tausende Polizist*innen gehen mit schwerem Gerät gegen die Waldbesetzer*innen vor und schützen den Klimakiller RWE und dessen
Kohleprofite – trotz der laufenden Kohlekommission und Zusicherungen, dass währenddessen keine Räumungen und Rodungen stattfinden würden.
Lasst uns unsere Empörung, unsere Wut und unseren Mut zum Wandel angesichts der Räumung zeigen!

Dafür treffen wir uns heute (Freitag 14.9.) um 18 Uhr am Obelisken (Königsplatz, Kassel) zu einer HambiBleibt-Asamblea. Wir teilen Infos, reden auch über unsere Emotionen zur Räumung, planen aber vor allem
anschließend Aktionen hier vor Ort: Einen Versorgungstunnel von Kassel in den Hambi graben? Banneraktionen? Sprühkreide-Verschönerungen?
Womöglich finden wir uns auch zu Reisegruppen zum Hambi zusammen. Am Sonntag soll dort erst der sogenannte „Waldspaziergang“ als Demo mit Infos zum Wald und anschließend die radikale Baumpflanzaktion „Aufbäumen“ stattfinden.

Kommt zur Asamblea! Lasst uns gemeinsam den Hambacher Wald retten! Kohle stoppen. Klimagerechtigkeit jetzt! #HambiBleibt

Freies Radio Kassel hat bereits ein erstes Interview gebracht!

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Anarchistisches Radio Kassel – 28. Juli 2018

Liebe Menschen,

Am Samstag den 28. Juli lief ab 20 Uhr wieder das Anarchistische Radio Kassel in der Sendung lili – libertäre Informationen lokaler Initiativen, im Freien Radio Kassel auf 105,8 Megahertz, sowie im Livestream!

In dieser Sendung zu Gast: Die Kasseler Bloggerin, Journalistin und Aktivistin Das Mädchen im Park mit u.a. aktuellen Infos zur Solidarity City!

Und natürlich wieder viel libertäre Musik, dieses Mal zu den Themen Migration, Antirassismus und dem Kampf gegen Abschiebung! Falls ihr die Sendung am Samstag nicht hören konntet haben wir hier den Link zum Podcast auf Soundcloud:

Die Sendung am 25. August wird zum Thema Einführung in den Anarchismsus – Philosophie des Anarchismus sein.

Die Sendung am 22. September 2018 wird dann zum Thema „Rechte Aktivitäten und Strukturen in Kassel“ zusammen mit der t.a.s.k.!

Stereo Revolte – Soli Party 12.05.2018 JuZi Göttingen

 

Liebe Freund*innen und Genoss*innen,

die Repression ist mittlerweile für viele Menschen eine bekannte, nervende und das schöne Leben verhindernde Angelegenheit. Das letzte Jahr hat viele Ereignisse für linke Aktivist*innen bereitgehalten, die leider nicht an allen spurlos vorbeigegangen sind. So hat es auch uns bekannte Aktivist*innen getroffen. In Zeiten in denen der Rechtsruck durch die AfD und anderen kruden Vereinigungen und Zusammenschlüssen immer deutlicher wird, der Staat auf Verschärfung der Polizeigesetze und prügelnde Cops setzt und das Strafrecht unseren Aktivismus und Kampf gegen Rechts, gegen Nationalstaaten, gegen Fachismus und gegen Grenzen noch mehr als zuvor kriminalisieren möchte, bedarf es immer mehr an Solidarität. Um auch den uns bekannten, von Repression betroffenen Menschen unsere Solidarität zu zeigen möchten wir gemeinsam mit euch unter dem Motto Stereo Revolte feiern, trinken und tanzen. Für gute Musik, kühle und leckere Drinks und eine nette Atmosphäre ist gesorgt, nur noch ihr fehlt. Wir freuen uns auf jede*n von euch und auf eine solidarisch schöne Nacht.

Die Party findet im Juzi in Göttingen ab 22 Uhr statt.

Bis dahin; wir gegen Bullen, wir gegen Deutschland!

Solidarität mit Afrin! Aufruf zum Anarchistischen Block! 24.März Frankfurt a.M.

Seit dem 20.Januar 2018 dauern die Angriffe des türkischen Militärs auf Afrin, in Kooperation mit dschihadistischen Gruppierungen, an. Afrin ist eines der drei selbstverwalteten Kantone der Demokratischen Föderation Nordsyriens. Erdogan sieht die YPG/YPJ, welche das Gebiet erfolgreich vom IS befreit und die freiheitlichste und fortschrittlichste Gesellschaftsordnung in der gesamten Region durchgesetzt hat, als Terrororganisation an. Dabei arbeitete die YPG/YPJ sowohl mit der USA, als auch mit Russland zusammen. Allerdings ließen sie die YPG/YPJ fallen, nachdem der IS besiegt war. Des Weiteren nutzt Erdogan die nationalistische Mobilisierung, um Kritik*innen des AKP-Regmies zu inhaftieren und zu unterdrücken. Auch die deutsche Bundesregierung unterstützt den Krieg der Türkei gegen Afrin. Sie tut dies, weil sie mit der Türkei einen schmutzigen „Flüchtlingsdeal“ abgeschlossen hat, sowie aus wirtschaftlichen und geopolitischen Interessen. Die Unterstützung erfolgt durch deutsche Waffen und Kriminalisierung von Protesten innerhalb Deutschlands. Dies geschah zum Beispiel durch Das Verbot der Fahnen von YPG/YPJ und Demonstrationsverbote.
Es zeigt sich wieder einmal, dass Herrschaftsinteressen wichtiger als Menschenleben sind. Befreiung von Unterdrückung und Freiheit aller Menschen in all ihrer Verschiedenheit kann nur erreicht werden, wenn Herrschaft und Machtverhältnisse grundlegend in Frage gestellt werden. Deshalb rufen wir als Föderation der deutschsprachigen Anarchist*innen dazu auf am 24.März nach Frankfurt a.M. zu kommen und mit uns gemeinsam einen Anarchistischen Block zu bilden.

Frankfurt am Main, Hauptwache.
Zeitpunkt: 14:00

Achtet auf Ankündigungen unter fda-ifa.org.

Ausbruch Aufbruch Anarchie – Antirepressionskampagne Nürnberg

Am 31. Mai 2017 sollte in Nürnberg ein Berufsschüler nach Afghanistan abgeschoben werden. Seine Mitschüler*innen wollten das nicht hinnehmen und reagierten gemeinsam mit hunderten anderen Menschen mit einer Blockade auf den Abschiebeversuch. Die Antwort der Polizei darauf war ebenso typisch wie brutal: Es kam zu mehreren Verletzten und Festnahmen. Wie um diesen Kurs fortzusetzen, werden die Aktivist*innen nun mit Repression überzogen.

Die Justiz nutzt Instrumente wie monatelange Untersuchungshaft und die verschärften Paragraphen 113/114 StGB, um die Abschiebegegner*innen für ihr Handeln abzustrafen. Dutzende Menschen wurden beschuldigt und angeklagt. Um den Fokus von den legitimen Gründen für das Handeln der Demonstrant*innen abzulenken, wird der antirassistische Protest kriminalisiert; eine Strategie, der sich der deutsche Staat gerne bedient, um ein effektives Vorgehen gegen seine rassistischen Abschiebe- und Aussortierungspraktiken zu unterbinden. Dass der 31.Mai ein Beispiel dafür ist, wie wirksam das solidarische Handeln in Form direkter Aktionen sein kann, ist für den Staat wohl nur ein Grund mehr, mit besonderer Härte gegen die Beschuldigten vorzugehen.ausbruchaufbruchanarchie

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A-Radio Kassel am 16.12.: Thema: Zivile Seenotrettung & aktuelle Lage im Mittelmeer, Teil II

Liebe Menschen!

Am kommenden Samstag wieder die Lautstärkeregler auf 10: Es läuft wieder das anarchistische Radio Kassel auf 105,8 Megahertz! Wie gehabt zur gewohnten Sendezeit am Samstag den 16.12. um 20 Uhr im Freien Radio Kassel (auch online verfügbar). Nachdem wir im November einmal ausgesetzt haben, sind wir nun wieder auf unserem gewohnten Sendeplatz, der Sendung LiLi – Libertäre Informationen lokaler Initiativen. Die Wiederholung läuft am Sonntag den 17.12. um 12 Uhr mittags.

Neben dem gewohnten bunten Mix libertärer Musiktitel verschiedenster Richtungen sowie aktuelle Ankündigungen und Rückblicken emanzipatorischer Kämpfe in und um Kassel haben wir auch wieder ein spannendes Schwerpunktthema: Und zwar die zivile Seenotrettung und die aktuelle Lage im Mittelmeer. Im Studio eine Aktivistin, die gerade von einem 6wöchigen Einsatz auf einem zivilen Rettungsschiff zurückgekehrt ist und von dieser aufreibenden Zeit und den Eindrücken berichten kann und die Brisanz der Lage verdeutlichen kann. Weiterlesen

22.9. Workshop: Solidarische Perspektiven entwickeln – Jenseits von Wahlen und Populismus

Kampagnenworkshop „Solidarische Perspektiven entwickeln – Jenseits von Wahlen und Populismus“ am 22. September um 18 Uhr im Philipp-Scheidemann-Haus, Raum 105!

Dieses Jahr stehen wieder Wahlen an. Allgegenwärtig wird klar gemacht, dass die Wahlen unser Leben verändern und verbessern würden, wenn Wir nur unsere Stimme abgäben.
Doch Wahlen sind nur eine abstrakte Form von Politik, die eine Mitbestimmung und Gestaltbarkeit simulieren. Die kapitalistischen Verhältnisse und das staatliche System als Ganzes stehen dabei nicht zur Wahl. Ein solidarisches Miteinander ist auf diese Art und Weise nicht möglich.
Angeblich gibt es keine realen Alternativen dazu. Doch Alternativen gibt es, wir müssen sie nur (wieder) wahrnehmen, erproben und erfahrbar machen! Wir müssen uns und andere aktiv einbeziehen!
Lasst uns deshalb auf diesem Workshop Ideen dazu entwickeln, uns selbstbestimmt und solidarisch zu organisieren. Wir wollen bestehende Ansätze gemeinsam mit euch diskutieren und auf ihre Verbreitung hinwirken.
Lasst uns unser Leben in die eigenen Hände nehmen! Weiterlesen